Region Klettgau (hüf) Der Einzelhandel im Kreis Waldshut muss sich ab Dienstag auf neue Beschränkungen einstellen. Grund ist die Andauernde 7-Tage-Inzidenz über der Marke von 150.

Wie das Landratsamt am Sonntag mitteilte, wurde im Landkreis Waldshut die 7-Tage-Inzidenz von 150 Neuinfektionen am dritten Tag in Folge überschritten. Somit sind laut der Bundes-Notbremse ab Dienstag, 11. Mai, in Einzelhandelsgeschäften des nicht-täglichen Bedarfs keine Terminvereinbarungen mehr möglich, sondern nur noch Abholungen mit Vorbestellung. Geschäfte für den täglichen Bedarf sind davon weiterhin ausgenommen.

Ausschlaggebend dafür sind die Inzidenzwerte des Robert-Koch-Instituts (RKI), die täglich am Vormittag veröffentlicht werden. Das RKI veröffentlichte am 7. Mai einen Wert von 155,6, am 8. Mai von 152,0 und am heutigen Sonntag 150,9. Trotz sinkender Inzidenz sind die Vorgaben der Bundes-Notbremse erfüllt.

Sinkt der Wert wieder und liegt fünf Tage in Folge unter 150, wird die Möglichkeit zur Terminvereinbarung wieder gestattet, sofern es zu diesem Zeitpunkt nicht neue landesweite Regelungen gibt.

Die bereits ab dem 26. April geltenden Maßnahmen aufgrund der Bundes-Notbremse wegen der Überschreitung der Sieben-Tages-Inzidenz von 100 Neuinfektionen haben weiterhin Gültigkeit.

Zu den Geschäften des täglichen Bedarfs zählen

– Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung,
– Getränkemärkte,
– Reformhäuser,
– Babyfachmärkte,
– Apotheken,
– Sanitätshäuser,
– Drogerien,
– Optiker,
– Hörakustiker,
– Tankstellen,
– Stellen des Zeitungsverkaufs,
– Buchhandlungen,
– Blumenfachgeschäfte,
– Tierbedarfsmärkte,
– Futtermittelmärkte,
– Gartenmärkte
– Großhandel