Region Klettgau | Konstanz (hüf) Nachdem in der Nacht auf Dienstag ein Erdbeben die Region erzittern ließ und viele Menschen aus dem Schlaf riss, rumort es weiter im Boden. Am frühen Mittwochmorgen waren erneut Erdstöße zu spüren. Gegen 7.30 Uhr bebte die Erde wieder in der Region. Ausgangspunkt war erneut der Raum Konstanz. Das Zentrum des Bebens soll die Halbinsel Bodanrück etwa zehn Kilometer nordwestlich der Stadt sein.

Diesmal erreichten die Schwingungen des Bebens den Wert von 3,1. Wie bereits am Vortag berichtet die Polizei von zahlreichen Notrufen. Nennenswerte Sach- oder Personenschäden seien nicht bekannt. Über die Rundfunkanstalten wurde die Erdbebenmeldung als amtliche Gefahreninformation ausgestrahlt.

Seit 2004 ist es deutschlandweit das stärkste Erdbeben. Die Tiefe dürfte bei drei bis vier Kilometern gelegen haben, für die Region eher ungewöhnlich nah an der Erdoberfläche. Es besteht eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass es zu weiteren spürbaren Erdbeben kommt. Wie lange diese Aktivitäten andauern, lässt sich nicht abschätzen.

 

Bebenserie

  • 31. Juli, 7.32 Uhr: Magnitude 3,1
  • 31. Juli, 2.03 Uhr: Magnitude 2,2
  • 30. Juli, 22.43 Uhr: Magnitude 2,0
  • 30. Juli, 4.31 Uhr: Magnitude 2,7
  • 30. Juli, 2.42 Uhr: Magnitude 3.2
  • 30. Juli, 2.08 Uhr: Magnitude 1,3
  • 30. Juli, 2.04 Uhr: Magnitude 2,3
  • 30. Juli, 1.17 Uhr: Magnitude 3.7
  • 30. Juli, 1.06 Uhr: Magnitude 2.8

 

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