+++ aktualisiert Dienstag, 19 Uhr +++

 

Jestetten (red) Gleich zwei Tote wurden am Montag innert weniger Stunden an der Rheinschleife bei Jestetten im Wasser entdeckt. Unterhalb der Klosterinsel Rheinau fand ein Bootsführer eine männliche Leiche im Wasser treibend. Gut drei Stunden zuvor hatten Spaziergänger ebenfalls eine leblose männliche Person im Rhein gesichtet. (Hierzuland.Info berichtete).

Gegen 20.45 Uhr war in der Nähe der Klosterinsel Rheinau ein Schweizer Bootsführer unterwegs. Etwa 200 Meter unterhalb wollte er am Ufer anlegen, als er dort eine Person im Wasser treibend entdeckte und einen Notruf an die Schweizer Polizei absetzte, beschreibt die Pressestelle des Polizeipräsidiums Freiburg den Vorfall. Später bargen Rettungskräfte den Leichnam.

Noch laufen die Ermittlungen, ob es sich um den seit über zwei Wochen vermissten 73-Jährigen handelt, der an der Spitze der Klosterinsel verschwand. Erste Ergebnisse sind frühestens am Dienstagnachmittag zu erwarten. Mit eingebunden in die Ermittlungen sind die Schweizer Behörden.

Beim zweiten Verunglückten handelt es sich um einen Radfahrer. Ihn entdeckten gegen 17.30 Uhr Spaziergänger im Rhein treibend. Der 71-jährige Schweizer war im Bereich „Schwaben“ mit seinem Fahrrad auf einem schmalen Uferweg entlang des Rheins unterwegs, berichtet die Polizei. Dort war sein Fahrrad gefunden worden. Der Grund, warum er ins Wasser gelangte, ist offen. Derzeit laufen die Ermittlungen zur Feststellung der genauen Todesursache.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Wem der Radfahrer am Montag auf dem Weg aufgefallen ist oder wer sonstige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Verkehrskommissariat Waldshut-Tiengen, Telefon 07751 8963-0, zu melden.

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