Lottstetten (hüf) Am vergangenen Samstag wurde am Rhein bei Lottstetten eine männliche Person tot angetrieben. Dabei handelt es sich um einen Mann, der zwei Tage zuvor in Flurlingen vermisst wurde.

Die Leiche wurde am Samstag gegen 16 Uhr an einem Steg oberhalb der Lottstetter Badestelle „Gieße“ gegenüber dem schweizerischen Ellikon entdeckt. Die Bergung übernahm die von der Leitstelle in Waldshut-Tiengen alarmierte Freiwillige Feuerwehr Lottstetten, so Kommandant Thomas Kromer gegenüber Hierzuland.Info. Anwesend bei der Bergung war auch die Kriminalpolizei aus dem Kanton Zürich sowie aus Bad Säckingen. Grund dafür war, dass es sich möglicherweise um einen Schweizer Staatsbürger handeln könnte, der Fund aber am deutschen Ufer erfolgte.

Polizeisprecher Mathias Albicker vom Polizeipräsidium Freiburg bestätigte den Fund einer toten Person bei Lottstetten, verwies aber an die zuständige Kantonspolizei Zürich. Deren Mediensprecherin Carmen Surber erklärte gegenüber unserer Zeitung, bei dem aufgefundenen Toten handle es sich um einen 82-Jährigen, der seit dem 4. Juli in Flurlingen vermisst worden sei.

Nach ihm war seit Donnerstag von der Zürcher Kantonspolizei unter anderem mit einem Hubschrauber über dem Flurlinger Rheinabschnitt gesucht worden. Außerdem gab es eine öffentliche Vermisstenmeldung. Nach bisherigen Erkenntnissen bestehen keine Anhaltspunkte für ein Drittverschulden am Tod des 82-Jährigen. Wie er in den Rhein gelangte, ist bislang nicht bekannt.

Der bei Rheinau seit Sonntag vor einer Woche verschwundene 73-Jährige bleibt auch weiterhin vermisst. Wie Surber betonte, wurde die Suche nach ihm nicht eingestellt. Nach wie vor sei die Seepolizei Zürich bemüht, ihn zu finden.

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