+++ Aktualisiert Dienstag, 23. April, 14.30 Uhr +++

Lottstetten (hüf) Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Ostersonntag bei Lottstetten. An einer Einmündung in die Bundesstraße B 27 stießen ein Kleinbus und ein Personenwagen zusammen. Dabei gab es fünf Verletzte, darunter zwei Schwerverletzte.

Nach Auskunft der Polizei gegenüber Hierzuland.Info ereignete sich der Unfall kurz nach 11.30 Uhr. Grund war eine Vorfahrtverletzung, bei der die beiden Fahrzeuge zusammenstießen. Während der Kleinbus im Kanton Schaffhausen gemeldet ist, stammt die Zulassung des zweiten beteiligten Fahrzeugs aus einem weiter entfernten Landkreis.

Eines der schwer beschädigten Fahrzeuge. Bild: Freiwillige Feuerwehr Lottstetten

Beide Autos waren auf der B 27 in Richtung Lottstetten unterwegs. Der 39-jährige Fahrer des Personenwagens soll bei der Abfahrt Kalchhof den Standstreifen benutzt haben. Dieser habe dann versucht zu wenden, um zurück in Richtung Jestetten zu gelangen und das andere Fahrzeug übersehen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem ebenfalls von Jestetten fahrenden Kleinbus, wobei sich die Fahrzeuge drehten und noch gegen die dortigen Leitplanken schleuderten. Im Pkw wurden neben dem Fahrer zwei mitfahrende Kinder leicht verletzt, im Kleinbus der 23 Jahre alte Fahrer und seine 35-jährige Beifahrerin.

Wahrscheinlich auf Grund fehlerhafter Übermittlungsdaten des genauen Unfallorts wurde zuerst die Feuerwehr Jestetten alarmiert. Diese sorgte für die Absicherung der Unfallstelle, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte den Rettungsdienst.

Das Trümmerfeld nach dem Zusammenstoß der zwei Fahrzeuge. Bild: Freiwillige Feuerwehr Lottstetten

Die Feuerwehr Lottstetten wurde dann etwa 15 Minuten später ebenfalls alarmiert. Sie richtete eine Umleitung für den Verkehr ein. Rettungsdienste von beidseits der Grenze brachte die Verletzten in Krankenhäuser in Deutschland und in der Schweiz. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 50 000 Euro.

Beamte des Polizeireviers Waldshut nahmen den Unfall auf, zwei Abschleppfahrzeuge und ein Straßenreinigungsunternehmen sorgten für die Räumung der Unfallstelle. Erst gegen 14 Uhr normalisierte sich der Verkehr wieder.

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