Grießen | Klettgau (hüf) Am frühen Donnerstag stießen auf der Bundesstraße B 34 bei Klettgau ein Kleintransporter und ein Personenwagen zusammen. Dabei wurden vier Personen verletzt. Zwei von ihnen kamen mit jeweils einem Rettungshubschrauber in die Klinik. Die Straße war für die Rettungsarbeiten zeitweise voll gesperrt. Seit etwa vier Uhr war die Unfallstelle wieder halbseitig passierbar.

Nach ersten Informationen von Hierzuland.Info war am Donnerstag um etwa 2 Uhr ein Kleinlaster von Lauchringen kommend kurz vor dem Industriegebiet „Kies“ bei Grießen aus noch nicht bekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn gekommen. Dort stieß er frontal mit einem Pkw aus Richtung Erzingen zusammen, in dem sich drei Personen befanden.

Der Fahrer des Kleinlasters sowie alle Insassen des Personenwagens wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Beim Eintreffen der Feuerwehr Klettgau hatten sie sich bereits aus den Fahrzeugen befreit und waren alle ansprechbar, so Kommandant Sebastian Schilling.

Laut Polizei kamen ein Insasse des Personenwagens und der Fahrer des Kleinlasters mit Rettungshubschraubern in Kliniken. Die drei weiteren Verletzten brachte der Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser. Als Unfallverursacher benannte sie in einer Pressemitteilung den Fahrer des Kleinlasters. Vor Ort hatte es geheißen, dass es von beiden verunglückten Fahrzeugen keine Bremsspuren gebe. Fest stand hingegen, dass der Kleinlaster keine Fracht geladen hatte.

Im Einsatz stand die Freiwillige Feuerwehr Klettgau mit dreißig Personen. Der Rettungsdienst war mit fünf Krankenwagen, unter anderem aus Stühlingen und Dettighofen, und mehreren Notärzten vor Ort, dazu kamen zwei Streifen der Polizei. Die beiden eingesetzten Rettungshubschrauber sind in Villingen-Schwenningen und der Schweiz beheimatet. Nach ersten Schätzungen der Polizei beträgt der Sachschaden rund 25 000 Euro.

 

Video: Manfred Hüfner

In Kooperation mit Schwarzwald-TV

 

 

Alle Bilder: Manfred Hüfner