Hohentengen (hüf) Bei dem Brand im Ortszentrum von Hohentengen kamen mehrere Menschen zu Schaden. Auf Nachfrage von Hierzuland.Info teilte die Polizei am Samstagabend mit, mindestens fünf Personen seien mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Das Gebäude selbst stand in Vollbrand, die Wohnungen sind ausgebrannt. Die Bewohner verloren dabei Hab und Gut.

Wie Hierzuland.Info erfuhr, dürfte ein Unfallgeschehen Auslöser für das verheerende Feuer in der Ortsmitte von Hohentengen gewesen sein. Sobald die Gebäudereste ausgekühlt sind, sollen Brandermittler die Brandruine betreten und die genaue Brandursache herausfinden.

Bei den Löscharbeiten waren insgesamt 75 Feuerwehrleute tätig, hieß es von der Polizei. Neben der Wehr aus Hohentengen rückten die Freiwilligen Feuerwehren von Klettgau und Jestetten aus. Mitglieder der Führungsgruppe koordinierten die Löschmaßnahmen. Die Lauchringer Feuerwehr stellte die Versorgung der Atemschutzgeräteträger mit Pressluft sicher. Vom Rettungsdienst kamen 30 Helferinnen und Helfer, dazu zwei Notärzte. Das Technische Hilfswerk stellte zehn Personen bereit. Zudem erkundete eine Flugdrohne die Ausdehnung des Feuers.

Für die Nacht wird die Feuerwehr eine Brandwache aufstellen. Neue Informationen will die Polizei im Laufe des Sonntags bekannt geben.

Bereits vor gut fünf Jahren im September 2013 wütete in Hohentengens Ortsmitte ein Feuer. In Sichtweite des jetzt betroffenen Gebäudes geriet eine Wohnung in einem Dachstock in Brand. Dass es zu keinem größeren Unglück kam, lag an der frühen Entdeckung. Damals entstand ein Sachschaden von über 100 000 Euro. 

 

Einen weiteren Bericht zum Brand in Hohentengen finden Sie hier.

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