Von Manfred Hüfner

Während andernorts sich der Schnee meterhoch türmt, bekommt die Region hier lediglich Frost und Regen ab. Trostloses Grau und Nebelsuppe begleiten uns den Tag über, bevor wieder die Dunkelheit einsetzt.

Dennoch lohnt es, die heimische Couch zu verlassen und die Natur aufzusuchen. Warm eingepackt mit festem Schuhwerk ausgestattet wird ein Spaziergang zu einem ganz eigenen Erlebnis, das ganz neue Ein- und Ausblicke vermittelt.

Wir von Hierzuland.Info waren am späten Nachmittag in Nack bei Lottstetten unterwegs und haben zugesehen, wie sich der Tag langsam in die Nacht verwandelte. Die fast unberührte Landschaft an der direkten Grenze zur Schweiz, der seit Generationen zum Ort gehörige Wald, das wieder in Wildheit entstehende Rheinufer nach der Tössmündung, alles verwandelte sich in kurzer Zeit in eine Fantasiewelt voller Farbigkeit. Weniger, als im Sommer, aber dennoch für aufmerksame Wanderer und Spaziergänger unverkennbar.

Video von unserem Redaktionsmitglied Liz Brunner-Klaus

Der Übergang in die Dämmerung des Abends ließ Schatten, Formen und Geräusche entstehen, die unsere Sinne anregen. Die Aufmerksamkeit wird auf Kleinigkeiten gelenkt, die am Wegesrand oder Horizont warten. Eine Aufforderung, die Rebberge zu durchstreifen, sich den Ufern der Bäche oder Flussläufe zu nähern oder ganz in die Wälder der Region einzutauchen.

 

Alle Bilder: Hüfner

Werbeanzeigen