Wutöschingen (hüf) Ein Personenwagen und ein Sattelzug sind am Montagvormittag bei Wutöschingen zusammen gestoßen. Dabei gab es einen Verletzten. Die Bundesstraße B 314 war für die Dauer der Rettungsarbeiten für den Verkehr gesperrt.

Laut Pressestelle der Polizei ist auf der B 314 noch bis in den Nachmittag hinein mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Offen ist derzeit, ob Erdreich mit Treibstoff kontaminiert wurde und Boden abgetragen werden muss.

Gegen 10.30 Uhr befand sich der Sattelzug aus Richtung Wutöschingen kommend auf Höhe des dortigen Edeka-Markts. Aus bislang ungeklärter Ursache prallte dort ein entgegenkommender weißer Kombi gegen den Lkw. Während der Personenwagen auf dem Seitenstreifen zum Stillstand kam, stellte sich der Sattelzug quer. Die Zugmaschine landete zwar ebenfalls auf dem Grünstreifen, der Auflieger hingegen blieb fast komplett über beide Fahrbahnen der B 314 aufrecht stehen.

Der schwer beschädigte Sattelzug. Bild: Hüfner

An dem 40-Tonner wurden ein Teil des Unterfahrschutzes abgerissen und der Kraftstofftank beschädigt. Beim Personenwagen kam es zu massiven Beschädigungen im Frontbereich. Außerdem verlor er ein Vorderrad.

Ersthelfer holten den Fahrer aus seinem zerstörten Auto und versorgten ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der für den verletzten Pkw-Fahrer angeforderte Rettungshubschrauber konnte auf Grund der Wetterlage nicht landen, da zu dieser Zeit starker Nebel im Wutachtal herrschte, wie Bürgermeister Georg Eble gegenüber Hierzuland.Info erklärte.  Der Pkw-Fahrer wurde daher vom Rettungsdienst zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizei blieb der Fahrer des Sattelzugs „augenscheinlich unverletzt“.

Die Feuerwehr Wutöschingen und ihre Abteilung Horheim rückte mit 13 Mann zu dem Unfall aus. Ihre Aufgabe bestand darin, den Brandschutz sicherzustellen und den beschädigten Tank des Lastzugs abzudichten, so Kommandant Andreas Denoke auf Nachfrage.

Das Trümmerfeld zog sich weit entlang der Bundesstraße B 314. Bild: Hüfner

Von Seiten der Polizei waren etwa zehn Beamte im Einsatz. Ihnen oblag unter anderem die Unfallaufnahme. Durch den Unfall kam es zu spürbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

In Wutöschingen, wie auch in Degernau, finden schon länger aufwändige Tiefbauarbeiten statt. Diese betreffen einen Teil der Durchgangsrouten. Daher bildeten sich wegen des Unfalls nicht nur auf der B 314, sondern auch in den beiden Ortsteilen erhebliche Staus. Unter anderem, weil der Schwerverkehr die engen Straßen als Ausweichroute zu nutzen versuchte.

 

 

Aufnahmen von der Unfallstelle

 

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