Region Klettgau | Stuttgart (PM | red) Die Deutsche Bahn räumt ein, dass es am Hochrhein mit dem Schienenverkehr nicht zum Besten bestellt ist. Ein Lichtblick am Ende des Tunnels ist für sie die angeblich bessere Verfügbarkeit der Neigetechnikfahrzeuge der Reihe VT 612.

In einer Pressemitteilung vom Mittwoch erklärt ihr Sprecher: „Die Notwendigkeit, an einer nachhaltigen Stabilisierung der Verkehre auf der Hochrheinstrecke zu arbeiten, bleibt jedoch unverändert bestehen.“

Genannt werden Störungen an der Infrastruktur und Einflüsse von Dritten sowie Fahrzeugstörungen auch bei den Regionalbahn-Leistungen. Durch Unfallschäden gebe es derzeit eine verringerte Fahrzeugreserve.

„An der im Rahmen des Schienengipfels kommunizierten Verstärkung des Pendlerzuges von Basel (ab 6.35 Uhr) nach Friedrichshafen (an 8.42 Uhr) ab dem 22. Dezember wird unverändert festgehalten.“

Michael Greschniok
DB-Sprecher Baden-Württemberg

Im Nachklapp zum Schienengipfel von vor drei Monaten gibt es jetzt weitere konkrete Pläne zur Verbesserung des Bahnverkehrs auf der Hochrheinstrecke:

So soll eine Neukonzeption des Fahrplans der Linie Ulm–Basel mit dem Ziel erfolgen, die Stabilität der seit Jahren unpünktlichen Verbindung zu verbessern. Weiter will die Bahn ein zusätzliches Reservefahrzeug an einem Standort zwischen Friedrichshafen und Basel bereit halten, das kurzfristig einsetzbar ist. Eventuell kann es Veränderungen beim Fahrzeugeinsatz geben, um zusätzliche Kapazitäten, auch in der 1. Klasse, zu schaffen.

Als ärgerlich bezeichnet die Bahn, „wenn unsere Reisenden auf der Hochrheinstrecke aufgrund von Störungen an der Strecke dennoch nicht planmäßig ihr Ziel erreichen.“

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