Region Klettgau | Freiburg (PM | red) Mit einer großangelegten Aktion gelang den Ermittlungsbehörden ein Schlag gegen den organisierten Drogenhandel in der Region. Dabei gab es auch zwei Verhaftungen. Dies teilten am Donnerstag die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen und das Polizeipräsidium Freiburg in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Vorausgegangen waren verdeckte Ermittlungen des Kriminalkommissariats Waldshut-Tiengen gegen insgesamt sieben Personen wegen Rauschgifthandels im großen Stil, heißt es darin. Am Dienstag erfolgten zeitgleiche Durchsuchungen an neun Objekten, davon eines in der Schweiz.

Gut 50 Polizeibeamte, mehrere Rauschgiftspürhunde und ein Hund des Zolls, der auf die Entdeckung von Bargeld abgerichtet ist, waren im Einsatz, um der Gruppierung das Handwerk zu legen. Die Durchsuchungsobjekte befanden sich in Waldshut-Tiengen und in zwei östlichen Kreisgemeinden. Um welche es sich dabei handelte, dazu gab es keine Hinweise.

Neben unterschiedlichen Drogen wie Marihuana, Amphetamin, Kokain und Heroin im zweistelligen Grammbereich fand sich auch ein größerer Bargeldbetrag, der beschlagnahmt wurde, so die beiden Behörden.

Gegen einen 39 Jahre alten Mann wurde ein Haftbefehl erlassen, so wie auch gegen einen 46 Jahre alten in der Schweiz wohnhaften Beschuldigten. Beide sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.  Sie gelten als die Hauptdrahtzieher und stehen im Verdacht, mit Cannabis im Kilobereich gehandelt zu haben.

Gegen vier weitere Männer und eine Frau wird ebenso ermittelt, weil sie die beiden Beschuldigten beim Verkauf der Drogen unterstützt haben sollen. Sie blieben auf freien Fuß.

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