Altenburg | Jestetten (hüf) Vor zwei Wochen ereignete sich bei Altenburg ein schwerer Fahrradunfall. Nun teilt die Polizei mit, dass der Verunglückte gestorben ist.

Am Samstag, 15. September, fand ein Hausbesitzer einen bewusstlosen Mann in seinem Vorgarten und alarmierte den Rettungsdienst. Wie sich herausstellte, war der Mann mit seinem Rad von der Jestetter Straße in einer Rechtskurve abgekommen und geradeaus weiter gefahren. Dabei zog er sich eine schwere Kopfverletzung zu und lag nicht ansprechbar auf einem Rasenstück.

Der 55-Jährige kam seinerzeit nach seiner Erstversorgung durch den Notarzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Villingen-Schwenningen. Wie die Ärzte der Polizei mitteilten, starb er dort gestern.

Auch zwei Wochen nach dem Unfall ist noch immer nicht genau geklärt, wie es zu dem Unglück kam. Unmittelbare Zeugen gibt es bislang nicht, wie Polizeipressesprecher Mathias Albicker auf Nachfrage von Hierzuland.Info erklärte. Es sei daher schwierig, den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.

So hätten die Ermittler keine Bremsspuren vor der Kurve gefunden. Unklar sei bisher auch, ob bei dem Radfahrer unmittelbar vor dem Sturz gesundheitlich Probleme auftraten. Weitere Erkenntnisse liegen Albicker derzeit nicht vor. „Man weiß nur, dass er in der Kurve geradeaus gefahren ist“, so der Pressesprecher.

Hier geht es zum Bericht vom 17. September.

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