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Erzingen (hüf) Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitag gegen 11.45 Uhr bei Erzingen. Auf dem Steilstück in Richtung Degernau wollte nach vorläufigen Erkenntnissen der Polizei der Fahrer eines Personenwagens einen Laster überholen. Dabei stieß er mit einem ordnungsgemäß entgegen kommenden Geländewagen zusammen.

Der Fahrer aus dem überholenden Auto wurde beim Zusammenstoß eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Klettgau befreit werden. Sie stellte zudem den Brandschutz sicher und kümmerte sich um die ausgelaufenen Betriebsstoffe.

Ein Hubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht brachte ihn anschließend in eine Klinik. Über die Schwere seiner Verletzungen konnte vor Ort noch keine Aussage getroffen werden. Auch zum Zustand des Fahrers des Geländewagens gab es noch keine Informationen.

Insgesamt war die Freiwillige Feuerwehr Klettgau mit 17 Personen vor Ort, dazu kam das Rote Kreuz mit zwei Rettungsfahrzeugen sowie Beamte der Polizei, die auch die Umleitung regelten. Diese führte durch die Reben des Kapellenbergs.

Die Unfallstelle liegt direkt auf der aktuellen Umleitungsstrecke wegen des Baus der Ortsumfahrung Oberlauchringen. Laut Klettgaus Bürgermeister Ozan Topcuogullari nahm der Verkehr dadurch in Erzingen spürbar aber nicht im erwarteten Ausmaß zu.

Wie die Polizei am Montagmittag mitteilte, handelt es sich bei dem verunglückten Pkw-Fahrer um einen 65 Jahre alten Mann. Er wurde zwar in seinem Wagen eingeklemmt, zog sich schwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen zu. Im Geländewagen saß eine 43-jährige Frau, die den Unfall mit leichten Verletzungen überstand.

Die Straße war wegen den Rettungs- und Bergemaßnahmen bis gegen 14.30 Uhr komplett gesperrt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden, außerdem die Straße von ausgelaufenen Betriebsstoffen von einer Fachfirma gereinigt werden. Die Schadenshöhe dürfte bei knapp 10 000 Euro liegen, so die Polizei am Montag.

 

Aufnahmen von der Unfallstelle

Alle Bilder: Hüfner

 

 

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