Jestetten (PM Pol FR | red) Am Rand einer Fastnachtsveranstaltung in Jestetten kam es zu mehreren unschönen Begegnungen, wie die Polizei am Montag mitteilte.

So meldete sich am Sonntag ein 17 Jahre alter Jugendlicher, der an der Hüfte verletzt wurde. Bei der Behandlung im Krankenhaus äußerte der Arzt den Verdacht, dass die Wunde von einer Stichverletzung  stamme.

Laut Polizei erstattete der 17-Jährige Anzeige. Demnach ereignete sich der Vorfall in der Nacht gegen 2 Uhr auf dem Vorplatz der Halle in Jestetten. Zusammen mit zwei Freunden sei er auf dem Nachhauseweg gewesen, als er im Gedränge gegen einen bislang Unbekannten stieß. Trotz einer Entschuldigung sei dieser Mann sofort aggressiv gewesen und musste von seinen Begleitern zurückgehalten werden. Dennoch gelang es ihm Mann, sich wieder zu befreien und den Jugendlichen einzuholen. Er spuckte ihm ins Gesicht und versetzte ihm einen Schlag gegen die Hüfte. Hieraufhin ließ der Mann wieder vom Jugendlichen ab. Der Mann wird wie folgt beschrieben: Ø Die Person war nicht kostümiert.

Der Jugendliche stellte dann eine blutende Wunde fest, die er im Krankenhaus behandeln lassen musste. Die Begutachtung durch einen Arzt ergab den Verdacht, dass es sich bei der Wunde um eine Stichverletzung handeln könnte. Der Polizeiposten Jestetten hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen des Vorfalls, sich dort zu melden unter Telefon 07745 7234.

Eine Stunde später, gegen 3 Uhr, meldeten Festbesucher bei der Polizei über Notruf eine Schlägerei. Rund zwanzig Personen sollten daran beteiligt gewesen sein. Als die Polizeikräfte, darunter auch mehrere Streifen der Schweizer Polizei, hatte sich die Situation beruhigt. Nach Auskunft der Anwesenden soll eine einzige Person provoziert und körperliche Auseinandersetzungen gesucht haben. Diese Person war nicht mehr dort. Ein Zusammenhang angezeigten Körperverletzung sei ausgeschlossen, so die Polizei.

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