Grießen (PM Pol FR | red) Auf Höhe des Bahnhofs Grießen lag am Montagmorgen ein demoliertes Auto auf dem Dach in einem Maisfeld. Personen befanden sich keine vor Ort.

Die hinzugerufene Polizei war gegen 7.35 Uhr an der Abzweigung der Bundesstraße B 34 zum Bahnhof Grießen, nachdem vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern das Unfallauto im Maisacker aufgefallen war. Im Innern des Fahrzeugs fanden die Beamten Blutspuren. Daher verständigten sie die Freiwillige Feuerwehr Klettgau. Die suchte zunächst mit einer Wärmebilddrohne nach dem Fahrer. Es sei nicht auszuschließen gewesen, dass sich dieser in einer hilflosen Lage im unmittelbaren Bereich befinden könnte.

Währenddessen wurde bekannt, dass ein Feuerwehrmann bereits Kontakt mit dem Fahrer hatte. Dieser habe ihm gegenüber versichert, unverletzt zu sein. Auch sei die Polizei bereits verständigt worden.

Die Suchaktion wurde daraufhin abgebrochen. Als das Auto dann geborgen wurde, erschien der Fahrer an der Unfallstelle. Er sei einem Wild ausgewichen, so laut Polizei seine Schilderung. Da der 49-Jährige aber stark nach Alkohol roch, musste er sich einem Alcomattest unterziehen, der einen Wert von über 1,1 Promille ergab.

Es folgte eine Blutentnahme und die Beschlagnahme des Führerscheines. Am Auto entstand Totalschaden. Der Schaden dürfte nach Schätzungen der Polizei bei etwa 4 000 Euro liegen.

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