Jestetten (PM | red) Weiterhin will die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter eine schnelle Realisierung der Ortsumfahrung der Gemeinde Jestetten unterstützen.

Dies versicherte sie bei einem Vororttermin mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Bürgermeisterin Ira Sattler, der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Irmgard Bäumle und der  Kreistagsfraktionssprecherin und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Karin Rehbock-Zureich.

Nachdem sich die Abgeordnete erfolgreich für die Einstufung des Projekts in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans eingesetzt hatte, will das Land Baden-Württemberg nun im Herbst eine weitere Priorisierung der verschiedenen Projekte vornehmen, heißt es aus dem Büro der Abgeordneten.

Schwarzelühr-Sutter befürchtet, dass die Priorisierung dazu führen könnte, dass die Gelder nicht mehr gleichwertig an die Regierungspräsidien verteilt werden. „Sobald die Priorisierung bekannt gegeben wird, werde ich da ganz genau drauf schauen. Wenn schlussendlich der ländliche Raum zugunsten der Ballungsgebiete auf der Strecke bleibt, entspricht das nicht mehr dem, was der Bundesverkehrswegeplan vorsieht.“

Nach neusten Zählungen beträgt die Belastung des Ortes rund 18 000 Fahrzeuge pro Tag. Einem Gutachten zufolge gibt es nur zwei Möglichkeiten die Lärmbelastung zu reduzieren. Entweder ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern im Ort oder den Bau der Ortsumfahrung.

Die SPD-Politikerin sicherte den Jestetter Bürgerinnen und Bürgern zu, dass sie alle im Bundesverkehrswegeplan vorgesehenen Verkehrsprojekte in ihrem Wahlkreis Waldshut/Hochschwarzwald im Kampf um die Priorisierung unterstützen werde.

 

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