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Lottstetten (PM Pol FR | red) Ein Betonmischer blieb am Donnerstagmorgen in der Unterführung beim Lottstetter Bahnhof stecken. Zeitweise musste der Bahnverkehr im Schneckentempo die Unfallstelle passieren. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Laut Polizei folgte der 51-jährige Fahrer des Betonmischers seinem Navigationsgerät, als er auf der Dietenbergstraße in Richtung Süden unterwegs war. Allerdings berücksichtigte er nicht, dass unter der Brücke nur Fahrzeuge bis 3,20 Meter hindurch fahren dürfen. Sein Betonlaster hingegen bringt es auf 3,85 Meter Fahrzeughöhe.

Während am Lkw nach Schätzung der Polizei ein Sachschaden von rund 10 000 Euro entstand, bekam die Decke der Unterführung nur ein paar Schrammen ab. Trassenführung und Mauerwerk blieben verschont, so dass der Zugverkehr nicht unterbrochen werden musste. Lediglich während der Dauer der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs mussten die Züge ihre Geschwindigkeit auf ein Minimum reduzieren.

Aus der Geschäftsleitung des betroffenen Unternehmens heißt es, der Fahrer habe das Schild nicht beachtet. Ob er mit Navi gefahren sei, wisse man nicht. Allerdings gebe es in der Region wenig solch tiefe Brücken.

Bislang habe es solch einen Fall mit einer Brücke noch nie gegeben. Auch wenn das Unternehmen im Ort ansässig ist und daher Ortskenntnisse eigentlich erwartet werden – ganz so ist es nicht. Viele Fahrzeuge seien in der Schweiz unterwegs. Im konkreten Fall, so berichtet ein Geschäftsführer gegenüber Hierzuland.Info, sei der Fahrer gar nicht „von hier“.

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