Region Klettgau (hüf) Es sind Tage des reinsten Glücks, wenn die Fernsicht den Genuss eines ungetrübten Blicks auf die fantastische Alpenkette zulässt. Majestätisch breitet sich vor den Betrachtern ein Panorama aus, das einen nach reiner Alpenluft schnuppern lässt, die Böen aus dem Tal über die Haut streichen, obwohl wir hunderte von Kilometern entfernt die Gebirgsgipfel beschauen.

Geist und Gemüt erheben sich, die Augen streichen liebevoll über die schneebedeckte Bergwelt, während den Wanderer die Sommerhitze verglüht. Weg durch Abgründe und Engpässe lassen sich suchen und finden, dramatische Passagen ausmachen. Eine himmlische Atmosphäre erfüllt das Innere, wobei sich die Frage entfaltet: „Wie heißt eigentlich dieser Gipfel“?

Gut, an manchen Aussichtspunkten in der Region finden sich Tafeln, die das Geschaute abzubilden suchen und ihm Namen zuweisen. Aber längstens nicht überall ist solch eine Hilfestellung erhältlich. Was bleibt da, als eine Landkarte zu befragen, die aber nur unzulänglich Auskunft über das gesichtete Panorama erteilt.

Erfahrene Berggeher befragen, Fremdenführer um Auskunft ersuchen – zumeist ein erfolgloses Unterfangen. Eine andere Variante wäre ein Nachschlag werk, zumal es über die letzten Jahrhunderte immer wieder Künstler mit geografischem Talent gab, die Bergketten in Szene setzten.

In Zeiten von Internet und Handy ist dies aber mittlerweile etwas antiquiert. Mit dem „gewusst wo“ jedenfalls ist da so gut wie jede Lösung auf eine Frage in sekundenschnelle verfügbar. So verhält es sich genauso mit dem Wunsch, jeden der sichtbaren Alpengipfel benennen zu können.

Ein Ulrich Deuschle aus dem bayrischen Hersbruck führte verschiedene Datenquellen zusammen, schrieb ein Programm und stellte das Ergebnis ins Netz. Und so genügt es, mit der Computermaus auf einer Landkarte den eigenen Standort zu markieren. Ebenfalls möglich: GPS-Koordinaten eingeben.

Alpenpanorama vom Eichberg bei Dettighofen aus. (Zum Vergrößern bitte Maus benutzen) Bild: Hüfner

Das Ergebnis lässt staunen. Innert eines Augenblicks erscheint das ausgebreitete Bergpanorama digital. Mitgeliefert werden dabei die entsprechenden Namen der Erhebungen. Für Neugierige genügt ein weiterer Klick und sie landen direkt bei Google Maps in der entsprechenden Region.

Wer seinen Spaß daran findet, dem steht es sogar offen, ein 360-Grad-Panorama vom Mount Everest errechnen zu lassen. Hier nun der Link zu der interessanten Seite: Hier.

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