Region Klettgau (hüf) Ein Erdbeben schreckte am Montagabend viele Menschen in der Region auf. Das Beben hatte eine Stärke von 4,6 und ereignete sich um 21.12 Uhr. Sein Zentrum lag im schweizerischen Linthal im Kanton Glarus.

Der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich (SED) registrierte in der Folge zahlreiche weitere Nachbeben, die noch anhalten sollen. Der „Erdbebendienst Südwest“ für Baden-Württemberg ermittelte eine Stärke von 4,5 auf der Richterskala.

Nach ersten Medienberichten kamen keine Menschen zu Schaden. Bislang gibt es auch keine Meldungen über größere Sachschäden.

Das Beben ereignete sich laut SED im Bereich des Ortes Linthal im Süden des Kantons Glarus. Linthal ist der Ausgangspunkt der Klausenpassstraße.

Seismogramm der Erdstöße um 21.12 Uhr. Grafik: Erdbebendienst Südwest

In der Region Klettgau war das Beben von Schaffhausen bis Erzingen zu spüren. Auch in den Orten entlang des Rheins und der Wutach wurden Erschütterungen wahrgenommen.

Dies zeigten zahlreiche besorgte Beiträge in den Sozialen Medien. Einige Kommentatoren versuchten hier allerdings Ängste zu schüren. So hieß es in einer Falschmeldung, Lautsprecherwagen würden eine Evakuierung wegen einem Unfall im Atomkraftwerk Leibstadt anordnen.

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