Die Vorfreude auf die kommende Fasnacht ist bei der Narrenzunft Altenburg bereits groß. Bild: Hüfner
Die Vorfreude auf die kommende Fasnacht ist bei der Narrenzunft Altenburg bereits groß. Bild: Hüfner

Altenburg (hüf) „Altenburger Märliwald“ ist das Motto des nächsten „Schnörri-Obed“. Das beschlossen die Mitglieder der Narrenzunft Altenburg einstimmig bei ihrer Hauptversammlung. Der Vorschlag für das Motto stammt, fast schon traditionell, von Marcus Vallböhmer.

Beherrschendes Thema vieler Beiträge war noch einmal das 33. Kleggau-Narrentreffen vom Januar. Lob dafür gab es unter anderem von der Bürgermeisterin, die meinte: „Ich fands einfach fabelhaft“. Sie betonte die Außenwirkung der Veranstaltung.

Welch großer Aufwand dafür erforderlich war, klang noch einmal aus dem Jahresbericht von Robert Binkert, dem Oberzunftmeister, heraus. „Es war super, es war genial“, lobte er den Einsatz der Vereinsmitglieder. Rainer Denzel von der Kleggau-Narrenvereinigung hob später hervor, dass die Veranstaltung in einem Ort statt fand, der gerade 1 000 Einwohner groß sei. Er erinnerte daran, dass die Altenburger seinerzeit die Premiere ausgerichtet hatten und bereits zum vierten Mal Veranstalter waren.

Kassier Kay Unzicker war in diesem Jahr auch entsprechend gefordert, die vielen Rechnungen zu überweisen und verbuchen. „Was wir haben prüfen müssen, war gewaltig“, stellte daher Doris Johann fest, die zusammen mit Alexandra Sabo diese Aufgabe übernommen hatte.

Freuen durfte sich die Caritas in Gurtweil, die im Sommer einen Scheck mit 1 200 Euro in Empfang nehmen durfte. Die Altenburger Narren hatten darum gebeten, beim Zunftmeisterempfang anstelle von Geschenken eine Kasse zu füllen. Den Betrag stockten sie dann noch auf, so dass die stattliche Summe dabei heraus kam.

Robert Binkert, Vorsitzender der Narrenzunft Altenburg, bei der Hauptversammlung. Bild: Hüfner
Robert Binkert, Vorsitzender der Narrenzunft Altenburg, bei der Hauptversammlung. Bild: Hüfner

Für die kräftige Mithilfe am Narrentreffen gab es dann für rund einhundert Mitglieder als Lohn einen zweitätigen Ausflug nach Heidelberg. Ein Höhepunkt dabei war das Mittelaltermahl, zu dem eigens Gewänder geschneidert wurden, was laut Binkert zu einem wahren Nähwettbewerb in Altenburg führte.

Wichtige Termine für die kommende Fasnachtssaison sind am 9. Februar Narrentreffen in Mühlhofen bei Unteruhldingen sowie am 15. und 16. Februar das Kleggau-Narrentreffen in Erzingen, wie Binkert berichtete. Außerdem wollen sich die Altenburger Narren erstmals am Bettenrennen in Lottstetten beteiligen.

Bei den Wahlen gab es fast keine Veränderungen. Zunftmeister Stephan Bierwagen und Zunftschreiberin Verena Seifert-Güntert bestätigten die rund 60 anwesenden Mitglieder einstimmig. Neu gewählt wurde einstimmig Renate Ostermeier.

Anja Gutt berichtete von einem Stand von 47 Mitgliedern bei den Jungschnörri. Hinzu kommen 80 Erwachsene, die sich auf die Gruppen Schnörris, Löhrmarianneli und Blau-Gelbe verteilen sowie Narrenpolizist Michael Fink. Im Gespräch ist eine Seniorengruppe für all jene, die sich zwar nicht mehr aktiv für den Verein engagieren, ihm jedoch weiter verbunden bleiben wollen.

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