Aufnahme vom Bahnfest in Neunkirch mit einem gekrümmten Bahnsteig. Bild: Klaus
Aufnahme vom Bahnfest in Neunkirch mit einem gekrümmten Bahnsteig. Bild: Klaus

Region Klettgau (PM/red) Auf Grund massiver Beschwerden von Bürgern über die Zustände auf der Hochrheinschiene hat sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter an die Deutsche Bahn gewandt. Neben den enormen Verspätungen sind auch die „gekrümmten“ Haltestellen ein Problem für die Nutzer der Hochrheinbahn.

In ein Brief an die Deutsche Bahn verlangt Schwarzelühr-Sutter eine genaue Übersicht der Verspätungen fordert sie auf, die Sicherheitsrisiken bei den „gekrümmten“ Haltestellen zu minimieren.

„Bürgerinnen und Bürger sind in den letzten Tagen vermehrt an mich herangetreten und haben mir von den enormen Verspätungen auf der Hochrheinbahn berichtet. Züge sind teils mit erheblicher Verspätung von mehr als 30 Minuten eingetroffen oder ganz ausfallen,“ berichtet die Sozialdemokratin.

Bei allem Verständnis dafür, dass noch bei der neu elektrifizierten Strecke zwischen Erzingen und Schaffhausen nicht alles rund läuft, ist eine bessere Information notwendig.

Der zum Teil 30 Zentimeter große Abstand zwischen Schienenfahrzeug und Bahnsteig bei bestimmten „gekrümmten“ Bahnhöfen stelle gerade für ältere Leute, Menschen mit Kinderwagen und Menschen mit Behinderungen ein großes Sicherheitsrisiko dar.

Erschwerend komme hinzu, dass die Zugführer in den gebogenen Bahnstationen ohne Stations-Personal keine Sichtkontrolle über den Ein- und Ausstieg besitzen. „Fällt ein kleines Kind in diesen Spalt, hat der Zugführer keine Chance, dies zu erkennen und fährt im schlimmsten Fall los. Das ist unakzeptabel. Ich fordere die Deutsche Bahn auf, hier eine Lösung zu finden und das Risiko zu entschärfen“, so Schwarzelühr-Sutter.

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