Bis zum Jahresende müssen die Altenburger noch mit Behinderungen durch Straßenbauarbeiten leben. Bild: Hüfner
Bis zum Jahresende müssen die Altenburger noch mit Behinderungen durch Straßenbauarbeiten leben. Bild: Hüfner

Jestetten (hüf) Altenburg-Süd wird bis zum Jahresende zu einer Baustelle. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Grund dafür sind Sanierungsarbeiten an der Kanalisation. Die vergab das Gremium für 63 000 Euro an ein Unternehmen aus der Nähe von Böblingen.

Bei der beschränkten Ausschreibung, bei der vier Unternehmen von der Verwaltung angeschrieben wurden, lagen die abgegebenen Angebote ganz erheblich auseinander. Der teuerste Bieter verlangte für die Sanierungsarbeiten über 96 000 Euro. Bürgermeisterin Ira Sattler sprach daher von einem „beträchtlichen Unterschied“. Das jetzt beauftragte Unternehmen „Saniprofi“ war bereits früher für die Gemeinde tätig.

Ursprünglich hatte die Verwaltung 52 000 Euro für die Kanalsanierung im Süden von Altenburg im Haushalt eingeplant. Die zusätzlichen Gelder wurden nun als außerplanmäßige Ausgabe vom Gemeinderat genehmigt.

Bauamtsleiter Oliver Roller wies in der Sitzung darauf hin, dass in Jestetten ebenfalls wieder mit anstehenden Sanierungsarbeiten im Kanalbereich gerechnet werden muss. Dort gebe es Abschnitte, in denen die Kanaluntersuchungen bereits 15 Jahre zurück liegen.

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