Vertreter der drei bestplatzierten Mannschaften beim Wettbewerb der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Waldshut. Bild: Hüfner
Vertreter der drei bestplatzierten Mannschaften beim Wettbewerb der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Waldshut. Bild: Hüfner

Lottstetten (hüf) „Sport – Spiel – Feuerwehr“ hieß es am Sonntag in Lottstetten.

Doch aus dem Wettbewerb der verschiedenen Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Waldshut wurde plötzlich Ernst.

Die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Dettighofen war gerade auf dem Parcour durch Lottstetten unterwegs, als die Jugendlichen ein Feuer entdeckten.

In einer Garage fiel ihnen der Brand auf, der sich noch im Entstehungsstadium befand, beschreibt Mario Kalff, Jugendleiter der Lottstetter Wehr, was sich da abspielte.

So wie sie es in ihrer Ausbildung gelernt hatten, seien sie mit einem Feuerlöscher den Flammen zu Leibe gerückt. Der Eigentümer sei erst durch die Löschaktion auf die Gefahr aufmerksam geworden.

Lob gab es auch von Pattric Grzybek, Kreisjugendleiter der Jugendfeuerwehren im Landkreis Waldshut, der sich über das engagierte Einschreiten der Dettighofer Jugendfeuerwehr freute.

Die außerplanmäßige Herausforderung floss dann in die Punktewertung mit ein. Die ergab dann nach der Auswertung jedoch drei andere Jugendfeuerwehren, die je einen Pokal mit nach Hause nehmen durften.

Blick in die Gemeindehalle Lottstetten, in der die über 350 Teilnehmer zur Preisverleihung zusammen kamen. Bild: Hüfner
Blick in die Gemeindehalle Lottstetten, in der die über 350 Teilnehmer zur Preisverleihung zusammen kamen. Bild: Hüfner

Den 1. Platz belegte die Jugendgruppe Strittmatt-Engelschwand der JFW Görwihl. Die Jugendlichen aus Ühlingen-Birkendorf lagen in der Gesamtwertung auf Platz zwei, nachdem sie im vergangenen Jahr ganz an der Spitze standen. Der 3. Platz ging an die JFW Bonndorf.

Lottstettens Bürgermeister Jürgen Link freute sich, dass die örtliche Wehr den Großanlass so gut meisterte. Den Jugendlichen zollte er großes Lob. Ihm fiel das disziplinierte Verhalten bei der Essensausgabe in der Gemeindehalle auf.

Wie Grzybek betonte, sei auf der Strecke in der freien Natur und im Ort kein Abfall zu sehen gewesen.

Immerhin nahmen an dem Wettkampf mehr als 350 Jugendliche Teil. Auf sie warteten einige Stationen, die laut Grzybek von der Idee her neu waren und auch ihn veranlassten, sie auszuprobieren. Mit Wenig sei hier Viel erreicht worden, lautete sein Kommentar dazu und dass sie von ihrer stabilen Konstruktion her sicher nicht das letzte Mal in Gebrauch gewesen sind.

Zur Pokalübergabe kamen auf die Bühne (von links): Pattric Grzybek, Kreisjugendleiter der Jugendfeuerwehren im Landkreis Waldshut, Christoph Brugger, Feuerwehr Lottstetten, Mario Kalff, Jugendleiter Feuerwehr Lottstetten, Thomas Kromer, Feuerwehr-Kommandant Lottstetten und Bürgermeister Jürgen Link. Bild: Hüfner
Zur Pokalübergabe kamen auf die Bühne (von links): Pattric Grzybek, Kreisjugendleiter der Jugendfeuerwehren im Landkreis Waldshut, Christoph Brugger, Leiter Jugendfeuerwehr Lottstetten, Mario Kalff, Feuerwehr Lottstetten, Thomas Kromer, Feuerwehr-Kommandant Lottstetten und Bürgermeister Jürgen Link. Bild: Hüfner

Das galt aber nicht für das Tretauto im Feuerwehrlook. Schon gleich kurz nach Beginn des Wettbewerbs erlitt es Achsbruch. Jugendleiter Christoph Brugger von der Lottstetter Feuerwehr versicherte allerdings, dass es nicht verschrottet wird. In den nächsten Probestunden werden demnach die Schwachstellen beseitigt, so dass das Tretauto doch noch in den Feuerwehr-Fuhrpark eingestellt werden kann.

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