Grenzsteine sind ein Schwerpunkt des Klettgauer Themenwegs. Bild: Hüfner
Grenzsteine sind ein Schwerpunkt des Klettgauer Themenwegs. Bild: Hüfner

Klettgau (hüf) Nach gut sieben Jahren steht der Klettgauer Themenweg vor dem Abschluss. Im Oktober soll eine Broschüre dazu erscheinen.

Historische Gebäude, Weinbau und die Staatsgrenze sind die Hauptthemen auf den mittlerweile 65 Tafeln, die in den sieben Klettgauer Ortsteil seit 2011 aufgestellt wurden. Grießen machte den Anfang, in Geißlingen endete das Projekt kürzlich.

Die Vorarbeiten für die Auswahl von Standorten, Inhalten und Texten samt der Erforschung des heimatgeschichtlichen Hintergrunds begann bereits 2006, wie sich Gerhard Gaiser erinnert.

Mit ihm waren Hans Klee, Thomas Olesch, Walter Bernhart, Hubert Roth, Heinz Sauter, Peter Schmid und Stefan Zölle bei dem umfangreichen Projekt engagiert.

Von Anfang an, so Gaiser, sei klar gewesen, dass zu den öffentlich aufgestellten Tafeln noch weitere Informationen hinzu kommen müssen.

Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Klettgau kam dabei eine 172 Seiten starke Broschüre in einem Format heraus, das etwa A 5 entspricht, und in der weitere erläuternde Hintergrundinformationen und Hinweise zu anderen Informationsquellen enthalten sind.

Die grafische Gestaltung stammt von Rainer Weißenberger, den Druck in einer Auflage von 3 000 Exemplaren übernahm das Hohentengener Druckstudio Feser.

Als Ergänzung ist noch ein Faltblatt erhältlich, auf dem die einzelnen Stationen des Themenwegs eingezeichnet sind.

Nach der offiziellen Vorstellung im Oktober ist der gedruckte Führer in vielen örtlichen Geschäften sowie bei der Gemeindeverwaltung zum subventionierten Verkaufspreis von fünf Euro je Exemplar erhältlich.

Er soll aber nicht die geführten Touren ersetzen. Ab 2014, berichtet Gaiser, sind jährlich zwei Führungen für die Öffentlichkeit pro Ortsteil vorgesehen. Hinzu kommen noch zusätzliche Touren, die bereits jetzt für Vereine und geschlossen Gruppen statt finden.

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