Michael König war nach Amtsinahberin Ira Sattler der zweite Bewerber um das Amt des Bürgermeisters in Jestetten. Bild: König
Michael König war nach Amtsinahberin Ira Sattler der zweite Bewerber um das Amt des Bürgermeisters in Jestetten. Bild: König

Jestetten (hüf) „Eine tatsächlich knappe Mehrheit“ nennt Michael König das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Jestetten zu Gunsten der bisherigen Amtsinhaberin Ira Sattler.

„Gewaltig, ein Rekord für uns“, lautet sein Kommentar im Gespräch mit Hierzuland.Info zu den eigenen 18,5 Prozent. Das sei das bislang beste Ergebnis, das er, beziehungsweise die Kandidaten der Partei „Nein-Idee“ erreichten. König meint, das sei aber auch der Bundestagswahl geschuldet.

Erfahren hat er von dem Achtungserfolg über das soziale Netzwerk Facebook am Montagmorgen. Da war er mit Begleitung an der Mosel auf einer Radtour.

Die Verhältnisse vor Ort kennt er nicht und verweist auf die Parteimitglieder aus Baden-Württemberg, die reihum an verschiedenen Bürgermeisterwahlen kandidieren. So um die neun, zehn Prozent hätten die bei verschiedenen Wahlen am vergangenen Wochenende erreicht, in einem Fall über 16 Prozent.

Das Jestetter Ergebnis interpretiert er als „Signal für die Bürgermeisterin“. „Wir bieten einen Service, wir erweitern das Wahlrecht“, versichert König und freut sich: „Einige Leute haben uns verstanden und haben es genutzt.“

Schließlich schwenkt König noch zu den Bundestagswahlen. Er verweist auf die Parteien, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterten. Nahezu 15 Prozent der Wähler seien im neuen Bundestag nicht vertreten. Es müsse auch mal über die Spielregeln dort nachgedacht werden.

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