Von Liz Brunner

Die Antonov AN-225, das weltweit größte Flugzeug, auf dem Zürcher Flughafen

Die größte Flugmaschine weltweit, die Antonov AN-225, landete heute das erste Mal auf dem Zürcher Flughafen. Sie ist 85 Meter lang und ein Frachter, der ein Frachtvolumen von 1 220 Kubikmetern besitzt; Mit einer Spannweite von 88 Metern und einer Höhe von 18 Metern ein imposanter Anblick.

An den bekannten Fotostellen standen hunderte von Personen, die auf die Ankunft des Riesenvogels warteten. Auch auf den Zufahrtstraßen gab es ein großes Verkehrsaufkommen.

Fotograf Gerry Klaus neben dem weltgrößten Flugzeug. Bild: Liz Brunner
Fotograf Gerry Klaus neben dem weltgrößten Flugzeug. Bild: Liz Brunner

Die angemeldeten Journalisten und Fotografen versammelte sich um Jasmin Bodmer, Mediensprecherin des Flughafens Zürich, welche die Tour führte.
Da sich Ankunft der Antonov um etwa zwei Stunden verzögerte, organisierte der Flughafen spontan eine Rundfahrt auf dem Flughafengelände und bot den Journalisten Einblicke in den Flughafenbetrieb und vertrieb ihnen die Zeit bis zur Landung der Antonov.

Etwa um 15.30 Uhr hielt der Bus dann neben der Landebahn. Eine Wiese wurde zugeteilt und die Fotografen angewiesen, nicht über das erlaubte Gebiet zu gehen, da sehr strikte Sicherheitsvorschriften bestehen. Filmteams und Fotografen übten ihre Einstellungen und machten Probeaufnahmen, um sich die nunmehr etwa halbstündige Wartezeit bis zur Ankunft der Antonov AN-225 zu verkürzen.

Per Handy bekam Bodmer die neuesten Meldungen von der Flughafenleitung mitgeteilt. Auch, dass sie auf der größten Landebahn des Flughafens aufsetzen wird, die etwa 3 700 Meter lang ist.

Kurz nach 16 Uhr war schließlich die Antonov in der Ferne im Dunst sichtbar. Die ganze Reihe von Medienschaffenden mit ihren gelben Sicherheitswesten, die vorher an sie ausgegeben worden waren, stand gespannt mit Blick auf den Pistenanfang. Innerhalb von etwa drei Minuten war die Landung schon vorbei und die Busfahrt ging weiter, um der Antonov beim Einparken zuzusehen.

Eine komplette 170 Tonnen schwere Fracht mit Gasturbinen-Rotor und Turbo-Generator und anderen Anlageteilen soll mit allem Zubehör mit der Destination Bahrain verladen werden. Laden kann die Antonov bis zu 250 Tonnen.
Die Schnauze der Antonov klappte auf, das Heer der Medienschaffenden durfte bis zu den Absperrungen rund um das Flugzeug Aufnahmen machen.

Es folgt die Erlaubnis, kurz den Innenraum zu besichtigen. Gegen 17.30 Uhr Fährt er Bus die Medienvertreter dann wieder zum Ausgangspunkt zurück, während die Arbeiten rund um das Frachtflugzeug weiter andauern.

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