Das Glas muss brechen. Bild: Hüfner
Das Glas muss brechen. Bild: Hüfner

Jestetten (hüf) Dem Zeitplan voraus, die Kosten eingehalten – beim künftigen Heim des Hombergkindergarten in Jestetten dürfen sich alle Beteiligten freuen.

Allen voran Jestettens Bürgermeisterin Ira Sattler, die zwei Tage vor der Wahl zeigte, was die Gemeinde auf den Weg bringen kann.

Nicht ganz alleine. Das gut 2,5 Millionen Euro teure Projekt erhält 240 000 Euro Zuschuss aus dem Programm für die Kleinkindbetreuung. 500 000 Euro kommen aus dem „Ausgleichsstock“ des Landes, der darbende Gemeinden fördert.

Sattler richtete den Blick zurück:

• Mai 2011 Grundsatzbeschluss im Gemeinderat gefasst.

• September 2011 einen Einrichtung mit fünf Gruppen beschlossen; Architekten-Wettbewerb ausgeschrieben.

• März 2012 den Entwurf von Architekt Ernesto Preiser mit einem ersten Preis des Gemeinderats ausgezeichnet.

• Planungen überarbeitet; eine zusätzliche sechste Gruppe geplant, so dass die Hälfte der Gruppen Kinder unter drei Jahren betreuen kann.

• 14. März 2013: Spatenstich für das Millionenprojekt.

Fertig soll es dann im August nächsten Jahres sein. „Wir bauen hier Zukunft“, meinte Sattler zum Publikum.

Die Gäste beim Richtfest der KiTa Homberg. Bild: Hüfner
Die Gäste beim Richtfest der KiTa Homberg. Bild: Hüfner

Preiser wandte sich auch an die Kinder und berichtete vom Baubeginn, der noch bei winterlichen Witterungsverhältnissen erfolgte.

Die Verzögerungen seien nicht nur aufgeholt worden. Mittlerweile gebe es in der Zeitplanung sogar etwas Luft. Ein, zwei Wochen seien dem die Handwerker voraus. Der Kostenrahmen werde dabei eingehalten.

Ein wenig Stolz klingt dabei durch. Das Gebäude erhält eine hochdämmende Fassade, Dreifachverglasung und Gasheizung für die beiden Vollgeschosse.

Das ist nicht zuletzt der Verdienst der beiden Planer Eduard Behringer (Heizung, Lüftung, Sanitär) und Hans-Peter Behr (Elektro), die zusammen mit dem Statiker Carlo Cataldi den Bau voran treiben.

Mit zum Richtfest waren auch einige Kinder des Hombergkindergartens gekommen. Der besteht derzeit aus vier Gruppen, wie Leiterin Manuela Danner informierte. Sie durften mit den Handwerkern, Gemeinderäten und Rathausangestellten zuhören und –sehen, wie Maurermeister und Geschäftsführer Dieter Leute den Richtspruch ausbrachte.

Die Gäste im Gespräch beim Richtfest. Bild: Hüfner
Die Gäste im Gespräch beim Richtfest. Bild: Hüfner

Was ansonsten Zimmerleuten vorbehalten bleibt, war in Jestetten seine Aufgabe, denn das Gebäude erhält ein begrüntes Pultdach. Während das Sektglas nach seinem Richtspruch ordentlich am Boden zerschellte, war bereits der „Richtschmaus“ vorbereitet, denn eigentlich ist solch ein Richtfest zu allererst ein Fest für die am Bau Beteiligten. So genossen sie das Privileg, die ersten Portionen „zu fassen“, so Sattlers Aufforderung.

Die anderen Gäste ließen sich vom Architekten währenddessen durch den Rohbau führen.

 

Eindrücke vom Richtfest

© alle Bilder: Hüfner

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