Eine Strohballenpresse setzte am Montag in Lottstetten ein abgeerntetes Feld in Brand. Bild: Freiwillige Feuerwehr Lottstetten/Volker Dinkel
Eine Strohballenpresse setzte am Montag in Lottstetten ein abgeerntetes Feld in Brand. Bild: Freiwillige Feuerwehr Lottstetten/Volker Dinkel

Lottstetten (PM Pol WT/hüf) Eine Rundballenpresse setzte am Montag gegen 11.30 Uhr in Lottstetten einen abgeernteten Acker in Brand.

Im Gewann „Hardt“ war ein Landwirt damit beschäftigt, Strohballen zu pressen. Vermutlich infolge eines technischen Defektes fing die Ballenpresse Feuer, so dass sich durch das ausgeworfene brennendes Ballenmaterial der Brand rasch auf einer Fläche von etwa einem Hektar auf dem Stoppelfeld ausbreitete.

Durch die Hitze wurde auch die Ballenpresse beschädigt. Einen größeren Schaden verhinderte das schnelle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr Lottstetten. Die konnte mit einem Schnellangriff aus dem Tank ihres Löschfahrzeugs den Maschinenbrand sowie Teile des brennenden Feldes löschen. Unterstützung kam von zwei landwirtschaftlichen Unternehmen mit knapp 20 Kubikmetern Wasser und Gülle, die sie mit Güllefässern auf dem brennenden Stoppelfeld verteilten.

Der entstandene Schaden an der Maschine dürfte sich laut Schätzungen der Polizei im Bereich von rund 2 000 Euro bewegen, weiterer Schaden ist nicht entstanden.

Der Polizeiposten Jestetten war mit zwei Mann im Einsatz, die Lottstetter Wehr mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften. Dabei kam erstmals der neue Mannschaftstransporter zum Einsatz, der erst drei Tage zuvor in Dienst gestellt worden war.

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Strohballenpresse und Acker brennen

 

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