Von einem achten Fall, bei dem ein Pferd mutwillig verletzt wurde, berichtet die Polizei Schaffhausen. Bild: Hüfner
Von einem achten Fall, bei dem ein Pferd mutwillig verletzt wurde, berichtet die Polizei Schaffhausen. Bild: Hüfner

Region Klettgau (hüf) Die Serie von absichtlich verletzten Pferden hört nicht auf. Wie die Polizei in Schaffhausen jetzt bekannt gab, wurde ein weiteres Tier mit einer Schnittverletzung entdeckt.

Eine Pferdebesitzerin aus Rüdlingen meldete sich am Mittwochmorgen. Sie gab an, dass eines ihrer Tiere eine frische Schnittwunde aufweise. Als Werkzeug komme ein scharfkantiger Gegenstand in Frage.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei dürfte das Pferd in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch vorsätzlich verletzt worden sein. Es befand sich zu diesem Zeitpunkt im Stall.

Es ist mittlerweile die achte Meldung über verletzte Pferde, die die Polizei in Schaffhausen erhielt. Darunter befindet sich auch der verletzte Wallach aus Lottstetten.

Einen Zusammenhang mit den gleichgelagerten Fällen der letzten Wochen schließt die Polizei nicht aus. Sie bittet um sachdienliche Hinweis zu diesem oder anderen Fällen von Tierquälerei beziehungsweise zur Täterschaft unter der Telefonnummer 00 41 52 6 24 24 24.

Bei Reitställen in der Gemeinde Klettgau, so erfuhr Hierzuland.Info auf Nachfrage, kam es bislang nicht zu derartigen Vorkommnissen. „Ich weiß von nichts“, meinte eine Reiterin. In einem zweiten Stall gab es in der Vergangenheit zwar offene Türen und Gatter sowie umgestellte Tiere.

Als Konsequenz daraus sei dann am Abend genauer kontrolliert und beobachtet worden. Dabei habe sich gezeigt, dass die zuvor bemerkten Veränderungen auf Unachtsamkeit zurück zu führen gewesen seien. Hinzu komme, dass bis 23 Uhr und bereits wieder ab 5 Uhr reger Betriebe auf diesem Reiterhof herrscht und so fremde Personen auffallen.

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