Erfrischungen jeglicher Art waren am zweiten Tag des Open Airs "Meet the Beat" in Lottstetten gefragt. Bild: Hüfner
Erfrischungen jeglicher Art waren am zweiten Tag des Open Airs „Meet the Beat“ in Lottstetten gefragt. Bild: Hüfner

Lottstetten (hüf) Rock-Fans kamen auch am zweiten Tag von „Meet the Beat“ auf ihre Kosten.

Das Open Air auf dem Birret bot am Samstag mit dem Hauptact „BxDxF“ aus Köln eine Band, die mit ihrer absoluten Professionalität das Publikum begeisterte.

Stereo Dynamite aus Freiburg hatten es im Anschluss nicht leicht, doch ihnen gelang es ebenfalls, die Open Air-Besucher vor die Bühne zu bringen.

Bis zum Einbruch der Dunkelheit war dort nämlich ein ziemlich leeres Feld. Nur vereinzelte Grüppchen sahen und hörten dort zu oder ließen sich gar zum Tanzen mitreißen. An der Qualität der Bands lag das nicht, denn die gaben sich redlich Mühe.

Gegen die hohen Temperaturen (es war der bislang heißeste Tag des Jahres) hatten sie keine Chance. Rodney Rehm, einer der Veranstalter, meinte denn auch später: „Die Leute sitzen, um der Hitze zu entrinnen und bleiben daheim“.

Schon am Morgen waren die ersten Auswirkungen zu spüren. Das „Camper Café“ wurde nicht richtig angenommen, denn die meisten, die auf dem Gelände vor dem Open Air geschlafen hatten, zog es ins Schwimmbad oder an den Rhein.

„Tune Corcus“, die aus Ludwigsburg anreisten, hatten, wie schon im Vorjahr, Pech mit ihrem Bus. Der streikte diesmal erneut, so dass sie erst mit Verspätung und ohne den Großteil ihres Equipments auf dem Birret eintrafen. Andere Bands halfen aus, damit sie dennoch auftreten konnten. Eine Stunde Verspätung im Programm bedeutete dieses Malheur zudem für die Beteiligten und das Publikum.

Die Stimmung unter den vielen Helfern rund um die Veranstaltung war jedenfalls ungetrübt. Weniger Besucher bedeute weniger Auslastung, meinte Rehm. Für den Samstag nannte er die Zahl von 450 Besuchern auf dem Platz rund um die Bühne.

Nach den drei verregneten Veranstaltungen der Vorjahre und dem diesjährigen Ergebnis, stellte sich besonders bei den auftretenden Bands die Frage, wie es weiter geht. Das Interesse sei groß, dass der Event weiter läuft, fasst Rehm das zusammen, was er hörte. Und auch, dass zwei Bands bereits Unterstützung zugesagt hätten. Er selbst zeigte sich zuversichtlich, dass es im kommenden Jahr eine Neuauflage von „Meet the Beat“ geben wird.

Das hat auch in diesem Jahr bewiesen, was in der Region auf die Beine beziehungsweise Bühne gestellt werden kann und das ohne negative Begleiterscheinungen. Ein verknackster Knöchel ist alles, was Rehm an Zwischenfällen während der zwei Tage bekannt ist. Und dann noch der Besuch einer Polizeistreife. Die war auf der Suche nach einem Ufo, das angeblich über dem Ort gesehen wurde. Auf dem Birret war es nicht gelandet und die Veranstalter benutzen auch keine Laser, mit denen sie in den Abendhimmel leuchten.

Bildergalerie vom Samstag

© alle Bilder: Gerry Klaus/Liz Brunner

[nggallery id=95]

 

Besucher von „Meet the Beat“

© alle Bilder: Manfred Hüfner

[nggallery id=94]

 

Weitere Bilder vom Geschehen auf der Bühne

© alle Bilder: Manfred Hüfner

[nggallery id=93]

Mehr Hierzuland.Info:

Top Stimmung bei „Meet the Beat“

„Meet the Beat“ rockt los

Advertisements