In ungezwungener Atmosphäre fand das Grillfest der SPD in Altenburg statt. Von links: Karin Rehbock-Zureich, Rita Schwarzelühr-Sutter, Petra und Jens Ottow und Irmgard Bäumle. Bild: Hüfner
In ungezwungener Atmosphäre fand das Grillfest der SPD in Altenburg statt. Von links: Karin Rehbock-Zureich, Rita Schwarzelühr-Sutter, Petra und Jens Ottow und Irmgard Bäumle. Bild: Hüfner

Altenburg (hüf) Dass die Genossinnen und Genossen des SPD-Ortsvereins Jestetten-Altenburg zu feiern verstehen, haben sie am Samstag unter Beweis gestellt.

Zum „Ersten allgemeinen Altenburger Grillen unterm Nussbaum“ hatten sie in launischen Worten über das Ortsblättle eingeladen. Nicht nur die Mitglieder, sondern die gesamte Bevölkerung.

Wahlkampf sei das keiner, meinte die Ortsvereinsvorsitzende Irmgard Bäumle, mehr einfach mal in gemütlicher Runde miteinander ins Gespräch zu kommen und dabei vielleicht das zu erörtern, was sonst im förmlichen Ablauf von Veranstaltungen eher untergeht.

Bis in den Weidenweg zur Familie Ottow zu kommen, die ihren Hofplatz für das hochsommerliche Fest zur Verfügung stellte, war allerdings mit einigen Hindernissen verbunden.

Selbst alteingesessene Altenburger, befragt nach dem Veranstaltungsort, kamen ins Grübeln. Aussiedlerhöfe? Eher nein. Mal durch den Ort eine Runde drehen, lautete die Empfehlung. Vor der katholischen Kirche dann ein paar Stühle als Absperrung, aber weit und breit kein SPD-Fähnchen, dafür aber Grillrauch aus den umliegenden Gärten.

Die zielgenaue Wegbeschreibung brachte schließlich die Eingabe der Adresse in ein Navigationsgerät. Und siehe da: Vom Anwandel aus war dann der rote Sonnenschirm mit Parteilogo auszumachen.

Jens Ottow, der das Sommerfest mitorganisierte, lüftete schließlich das Suchrätsel. Die Familie sei zugereist und im Ort nicht gerade so bekannt. Scherzhaft heißt es dann, eigentlich würde diese Wohngegend von Altenburg sowieso die „Rote Ecke“ heißen, denn da hätten viele Lehrer ihre Häuschen gebaut.

So kommt es, dass die Salate aus den umliegenden Grundstücken gegen Abend heran getragen werden, die Kinder zwischen ihnen hin und her wuseln.

Etwas offizielle Stimmung verbreitet die Ankunft von Rita Schwarzelühr-Sutter. Die Bundestagsabgeordnete war zuvor in Lottstetten auf Besichtigungstour und fand in Altenburg eine wohlgesinnte Schar. Mit dabei ihre Amtsvorgängerin Karin Rehbock-Zureich und Mareike Kupka-Schulze aus dem Vorstand des Ortsvereins.

Gleich drei Geburtstagskindern wurde ein Ständchen gesungen, Zuversicht über den Ausgang der Bundestagswahl geäußert und die Grills angeworfen.

Die Genossinnen und Genossen blieben dann nicht ganz unter sich. Mit Henry Brückel wagte sich ein Vertreter der Freien Wähler auf das Fest. Nicht als politischer Vertreter, sondern, wie er meinte, ganz schlicht als Nachbar.

Vielleicht ist er bald wieder mit dabei, vielleicht sind noch mehr mit dabei. Ottow jedenfalls verspricht, das Sommerfest sei der Versuch gewesen, die Tradition der Feste bei der SPD wieder aufleben zu lassen. Feiern können sie jedenfalls, und das bis in die Nacht hinein.

 

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