Beim Zulauf zum Kraftwerk Rheinau wurde ein Toter gefunden. Dabei soll es sich um den vermissten 18-jährigen Schwimmer aus Diessenhofen handeln. Bild. Hüfner
Beim Zulauf zum Kraftwerk Rheinau wurde ein Toter gefunden. Dabei soll es sich um den vermissten 18-jährigen Schwimmer aus Diessenhofen handeln. Bild. Hüfner

Rheinau (PM Pol TG/hüf) Beim Kraftwerk Rheinau wurde am Mittwoch eine tote Person im Rhein entdeckt.

Laut der Kantonspolizei Thurgau soll es sich um einen 18-Jährigen handeln, der vor gut einer Woche bei Diessenhofen vermisst wurde.

Der Tote wurde im Rheinaubecken beim Kraftwerk entdeckt und durch die Seepolizei der Kantonspolizei Zürich geborgen.

Auf Grund der bisherigen Abklärungen dürfte es sich bei der Person um den jungen Schwimmer aus Diessenhofen handeln. Zur Identifikation und zur Klärung der Todesursache wurde der Leichnam ins Institut für Rechtsmedizin nach Zürich überführt.

Nach einem Badeunfall im Rhein bei Diessenhofen wurde der 18-jährige Mann seit vergangenem Samstag vermisst. Die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau suchte vergeblich nach dem Vermissten.

Nach deren Informationen wollte der 18-Jährige oberhalb der Zollbrücke bei Diessenhofen den Rhein Richtung Deutschland durchschwimmen, als er ohne Fremdeinwirkung in Schwierigkeiten geriet und um Hilfe rief. Der Matrose eines gleichzeitig vorbeifahrenden Kursschiffes warf daraufhin zwei Rettungsringe in Richtung des Schwimmers. Der Mann war aber bereits versunken.

Eine sofort eingeleitete Suche auf dem Rhein durch die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau, die Wasserpolizei Schaffhausen, die Wasserschutzpolizei Konstanz, die DLRG und die Pontoniere Diessenhofen sowie die Suche aus der Luft mit einem Hubschrauber der Rega blieben ohne Ergebnis.

Die Feuerwehren von Diessenhofen und Gailingen suchten beidseitig das Ufer nach dem Vermissten ab. Auch Taucher der Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau, der Wasserpolizei Schaffhausen und der DLRG standen im Einsatz. Die Suche musste dann bei Einbruch der Dunkelheit abgebrochen werden.

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