Die durch eine Bankettfahrt verschmutzte Kreisstraße K 163 am Samstag gegen 16.30 Uhr. Bild: Hüfner
Die durch eine Bankettfahrt verschmutzte Kreisstraße K 163 am Samstag gegen 16.30 Uhr. Bild: Hüfner

Region Klettgau (hüf) Unfälle mit umgekippten Lastwagen gab es in der Region Klettgau in jüngster Zeit mehrere.

Zuletzt war es vor etwas mehr als zwei Wochen, dass im Baltersweiler Wald ein schwerer Lastwagen mit Aushubmaterial verunglückte. Laut Polizeisprecher Paul Wißler dürfte hier überhöhte Geschwindigkeit die Ursache gewesen sein.

Mitte April stürzte ebenfalls ein Lastwagen im Baltersweiler Wald um. Laut Polizei war der Grund ebenfalls nicht angepasste Geschwindigkeit.

Zwei Tage zuvor war die Geißlinger Brücke Schauplatz für einen umgekippten Transporter. Der Lkw war hier auf den aufgeweichten Randstreifen und in Schieflage geraten.

Das regenreiche Frühjahr nun für die folgenreichen Unfälle mit Lastwagen verantwortlich zu machen, verbietet sich zwar nach der Auskunft der Polizeidirektion Waldshut-Tiengen.

Tiefe Spuren am Straßenrand und auf dem Asphalt hat ein unbekannes Fahrzeug am Samstag bei der "Neuen Welt" hinterlassen. Bild: Hüfner
Tiefe Spuren am Straßenrand und auf dem Asphalt hat ein unbekannes Fahrzeug am Samstag bei der „Neuen Welt“ hinterlassen. Bild: Hüfner

Dennoch hinterließen zahlreiche Lastwagen ihre Spuren neben der Straße. Zwischen Geißlinger Brücke und Grießen wurde von der Straßenmeisterei das Bankett mit Schotter aufgefüllt.

Auch an Stellen im Baltersweiler Wald war zu sehen, dass hier Lkw-Reifen von der asphaltierten Fahrbahn abkamen.

Eine Unfallgefahr geht von regengetränkten Banketten aber eher für Personenwagen aus, meint Wißler. Deren Fahrer würden zu stark gegensteuern, wenn ihr Fahrzeug die befestigte Straße verlassen. Fast zwangsläufig führe das dann zu einem Unfall. Bei Lastwagen hingegen würde sich das längst nicht so dramatisch auswirken.

Am vergangenen Samstagnachmittag gegen 15 Uhr war die Kreisstraße K 163 kurz vor Baltersweil auf Höhe der „Neuen Welt“ mit matschiger Erde über beide Fahrstreifen überzogen. Das Bankett durchzogen tiefe Reifenspuren.

Voraus gegangen waren Regenschauer, die nicht unbedingt als besonders heftig bezeichnet werden können. Dennoch genügten sie, den Randstreifen so aufzuweichen, dass die Erde des Randstreifens in diesem Fall über die gesamte Fahrbahnbreite verteilt wurde. Gesichert war die Stelle erst Stunden später mit zwei Warndreiecken, wie sie in jedem Pkw vorhanden sind.

 

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