SBB-Projektleiter Christian Furrer und die Schweizer Bahnen bedankten sich mit einem Fest bei den Jestettern. Bild: Hüfner
SBB-Projektleiter Christian Furrer und die Schweizer Bahnen bedankten sich mit einem Fest bei den Jestettern. Bild: Hüfner

Jestetten (hüf) Entlang der SBB-Bahnstrecke in Jestetten ist das Ende der Bauarbeiten abzusehen. Derzeit sind es nur noch rein kosmetische Veränderungen, die zum Abschluss erledigt werden.
Der Projektleiter der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) für den Doppelspurausbau und den Bahnhofsumbau in Jestetten, Christian Furrer, war nun am Samstag Gastgeber. Er hatte im Namen seines Arbeitgebers die Bevölkerung des Ortes zu einer kleinen Feier eingeladen.

Am neu gestalteten Bahnhof war ein Zelt aufgebaut, dazu eine Kinder-Hüpfburg und am Bahnsteig stand der Rettungszug, der üblicherweise in Winterthur stationiert ist.

Jestetten sei in den letzten Jahren von den Baumaßnahmen stark betroffen gewesen. Seit 2010 hatten Bewohner, insbesondere entlang der Bahnstrecke häufig des Nachts und an den Wochenenden Baulärm und Behinderungen zu ertragen.

Jetzt, da der Abschluss bevorsteht, sollte mit der Geste des „Dankeschön-Festes“, bei Bratwurst und Getränken, ein gutgemeinter Schlusspunkt gesetzt werden.

Furrer und seine Mitarbeiter standen am Grill, informierten an den Stellwänden, verteilten Erinnerungskarten und suchten das Gespräch. „Wir sind fast überrannt worden, wertet er das Interesse der Jestetter an dem Fest.

Er spricht von vielleicht einhundert Besuchern, dann, dass die sich abgewechselt hätten. Doch am Grill wurden immerhin 400 Bratwürste zubereitet.

Das Zelt hinter dem Buswendeplatz war zeitweise alleine in der Hand des Musikvereins Jestetten. Dessen annähernd zweistündiger Auftritt begeisterte die Besucher – selbst jene, die sonst eher wenig mit Blasmusik anzufangen wissen.

„Wir sind nicht häufig in einer Gemeinde mit der Baustelle“, erklärt Furrer, warum dieses Fest in Jestetten unbedingt statt finden musste. Neubaustrecken, die seien eher außerhalb der Ortschaften, fügt er hinzu.

Warum die Veranstaltung in Jestetten ohne offizielles Brimborium auskam, hat seinen Grund darin, dass anlässlich der Fahrplanumstellung Anfang Dezember 2012 die offizielle Feier mit Vertretern von Schweizerische Bundesbahnen und Politik bereits in Schaffhausen statt fand.

Dafür gab es in Jestetten wenigstens einen kleinen Ersatz. Im Rettungszug erfuhren sie, wie sich die SBB auf „Großereignisse“ vorbereitet.

Für die Bahnstrecke von Altenburg und Lottstetten gibt es dabei ordentlich  Fragezeichen. Wer bei einem Unfall den Einsatz leitet , bleibt zumindest für den SBB-Verantwortlichen offen, der die Führung durch den Rettungszug leitete.

Die Bauarbeiten jedenfalls fielen zur Zufriedenheit aus, wie Furrer am Ende des Festes betont: „Wir durften nur Lob entgegen nehmen“.

Bildergalerie vom Auftritt des Musikvereins Jestetten:

© alle Bilder: Gerry Klaus

[nggallery id=82]

 

Bildergalerie vom SBB-Fest:

© alle Bilder: Manfred Hüfner

[nggallery id=85]

 

Mehr Hierzuland.Info:

Bahnbau im Rückblick

Leben mit der Lärmschutzwand

Advertisements