Viele Gäste kamen am Samstag, um das Spiel des SV Jestetten gegen den FC Winterthur anzusehen. Bild: Hüfner
Viele Gäste kamen am Samstag, um das Spiel des SV Jestetten gegen den FC Winterthur anzusehen. Bild: Hüfner

Jestetten (hüf) Beim Sportverein Jestetten (SVJ) sahen die Gäste fünf Tage Fußball in allen Facetten.

Die „Sportwoche“ gibt es seit zwei Jahren und sie ist dem Umstand geschuldet, dass sich für das traditionelle Grümpelturnier immer weniger Teilnehmer fanden. Nur noch am Sonntag treten die Amateurmannschaften gegeneinander an. Diesmal waren es insgesamt 15.

Für die anderen Tage hat sich der Verein einiges einfallen lassen. So kickten in diesem Jahr Realschule, Werkrealschule und Grundschule um die besten Plätze, mehr noch aber einfach nur aus Spaß am Fußball.

„Die Einwohner sollen zum Zug kommen“, sagt Bernd Reutter, Vorsitzender des SVJ, zu solchen Programmpunkten der Sportwoche. Mit dazu gehört als kulturelles „Highlight“, der Auftritt des Schweizer Zauberers und Varieté-Künstlers Giorgo Renaldi. Der trat an Stelle der früher üblichen Musikbands, die beim Publikum nicht mehr so gefragt sind.

Auch die AH-Mannschaften bekommen innerhalb der Sportwoche Gelegenheit, sich wieder ein Mal auf dem Rasen zu beweisen. Nicht nur die einheimischen sondern auch die Mannschaften aus den Nachbarorten Dettighofen, Lottstetten und Altenburg.

Einer der Höhepunkte war das Freundschaftsspiel der Ersten Mannschaft des SVJ gegen den FC Winterthur, Tabellen-Dritter der Schweizer Challenge League.

„Sie haben sich die Ehre gegeben, gegen einen kleinen Gegner anzutreten“, freut sich Reutter über  deren Zusage. Für die Jestetter Kicker wurde das Spiel zu einer Lehrstunde. Sie gingen mit dem Ergebnis von 0:14 Toren vom Platz.

"Postsack" nannte sich diese Mannschaft, die beim Grümpelturnier antrat. Bild: Hüfner
„Postsack“ nannte sich diese Mannschaft, die beim Grümpelturnier antrat. Bild: Hüfner

Besser schaut der SVJ im Wettbewerb mit anderen Mannschaften entlang des Hochrheins aus. Da stieg er gerade in die Bezirksliga auf. „Wir wollen längerfristig in dieser Liga bleiben“, nennt Reutter als Ziel.

Stolz ist er darauf, dass der Verein nach wie vor eigene Jugendmannschaften ohne Zusammenarbeit mit anderen Vereinen in den Tabellenkampf schicken kann.

Die Sportwoche stemmt der Verein ebenfalls aus eigener Kraft. Gut 80 Personen waren diesmal dabei im Einsatz, und der war „sehr, sehr anstrengend“, gibt der Vorsitzende zu. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, wie die zahlreichen Zuschauer bewiesen.

Bildergalerie vom Spiel SVJ gegen FC Winterthur:

© alle Bilder: Manfred Hüfner

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