Stimmung trotz kurzen Regenschauern bei "Meet The Beat" 2008. Bild: Hüfner
Stimmung trotz kurzen Regenschauern bei „Meet The Beat“ 2008. Bild: Hüfner

Region Klettgau (hüf) Zum 23. Mal findet auf dem „Birret“ zwischen Lottstetten und Jestetten das Openair „Meet The Beat“ statt.

In diesem Jahr werden am Freitag, 26. Juli, und Samstag, 27. Juli, insgesamt zehn Musikgruppen auftreten. Die Veranstalter rechnen mit bis zu eintausend Besuchern.

Rodney Rehm, einer der Veranstalter („ich hatte Zeit und bin vor zehn Jahren da mit reingezogen worden“), spricht von einem familiären Openair, beschreibt es als „klein und fein“. Für die Gäste bedeutet dies während der zwei Tage beispielsweise, dass sie bei den Toiletten nicht anstehen müssen und auch, dass es an den Getränkeständen kein Gedränge geben wird.

Musiker hautnah erleben, das ist ein Vorteil eines Openairs wie "Meet The Beat". Bild: Hüfner
Musiker hautnah erleben, das ist ein Vorteil eines Openairs wie „Meet The Beat“. Bild: Hüfner

Die Eintrittspreise sind im Vergleich zu anderen Veranstaltungen dieser Art eher moderat. Das ganze Musik-Wochenende kostet 25 Euro. „Eigentlich ist es unter Wert“, meint Rehm. Das sei dem Überangebot an ähnlichen Veranstaltungen in den letzten Jahren geschuldet.

Zur Auswahl der Bands meint er: „Die Entscheidung fällt nicht leicht“. Der Sound müsse sich professionell anhören, sei eines der Kriterien. Zudem soll die Gruppe musikalisch zur musikalischen Richtung des jeweiligen Abends passen. Für den Freitag ist das eher Pop und Funk, am Samstag etwas härter, nämlich Metal-Power. Das Schöne sei, man könne sich überraschen lassen.

„Wir sind mit dem Line-up sehr zufrieden“, lobt er die diesjährige Auswahl. Doch auch hier sind Überraschungen möglich. 2012 erlebten die Veranstalter, wie alle Pläne nichts helfen, wenn eine Gruppe plötzlich ausfällt, weil sie sich schlichtweg kurz zuvor auflöst.

Der Auftakt am Freitag bei "Meet The Beat" 2008. Bild: Hüfner
Der Auftakt am Freitag bei „Meet The Beat“ 2008. Bild: Hüfner

Für die Schweizer von „Bright November“ war dies die Chance. Die Berner sprangen ein, bretterten los und beeindruckten mit ihrem Auftritt. So stark, dass sie in diesem Jahr wieder mit dabei sind, und zwar als Hauptact am Freitag. Fest steht auf jeden Fall, dass sie danach nicht mehr bei „Meet The Beat“ mit dabei sein werden. Eine eiserne Regel lautet nämlich: Keine Band darf dort mehr als zwei Mal auf die Bühne.

Die herzurichten, wird das fünf- bis zehnköpfige Team um Rehm eine Woche lang beschäftigen. Nicht zuletzt auch der Aufbau des Bühnenzeltes. Anderes ist bereits erledigt, so die Bestellung der Eintrittsbändel oder der Getränkebecher. Hinzu kommt die Bürokratie mit dem Einholen von Genehmigungen. Mit dem Ende der Veranstaltung in der Nacht auf Sonntag beginnt dann der Abbau, der sich ebenfalls über gut eine Woche hinzieht.

Eine Unwägbarkeit ist das Wetter, das ganz erheblich über die Anzahl der Openair-Gäste entscheidet. Doch Rehm ist zuversichtlich und weiß: „Es gibt die Fans, die kommen, egal, ob es Katzen hagelt“.

Das Line-up:

Freitag:
My Sick Story (Nu Metal)
Cargo Pilots (Heavy Metal)
Bright November (Progressive Rock)
Next Release (Punk-Rock)

Samstag:
Franz Iska (Alternative)
Tune Circus (Alternative Rock)
Mothership (Progressive Bluesrock)
BxDxF DE (Crossover)
Stereo Dynamite (Punk Hardcore)
Casatron (Hardcore)

Informationsseite von „Meet The Beat

 

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