Muss es Benken sein? Das Züricher Weinland ist groß und es das atomare Endlager der Schweiz könnte auch in einer anderen politischen Gemeinde gebaut werden. Bild: Hüfner

Klettgau (hüf) Die Suche nach einem Atomendlager in der Schweiz war bislang mit dem Siegel „ergebnisoffen“ und unabhängig von politischen Gegebenheiten voran getrieben worden.
Zweifel daran wies die Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) immer entschieden zurück. Am Sonntag veröffentlichte aber die Züricher „SonntagsZeitung“ nun Dokumente, aus denen hervorgehen soll, dass zwei mögliche Endlagerstandorte längst fest stehen, so das Zürcher Weinland südlich von Jestetten und Jura-Ost.

Wir stellen hier die Informationen und Dokumente für Sie zur Verfügung, ohne uns die darin enthaltenen Aussagen zu eigen zu machen:

Bericht aus der „SonntagsZeitung“
http://www.sonntagszeitung.ch/home/artikel-detailseite/?newsid=231634

Das der „SonntagsZeitung“ vorliegende Dokument, auf das sie sich bezieht
http://www.sonntagszeitung.ch/fileadmin/user_upload/bilder/2012/41/Nagra_AN_11-711.pdf

Stellungnahme der Nagra auf die Recherche der „SonntagsZeitung“
http://www.sonntagszeitung.ch/fileadmin/user_upload/bilder/2012/41/Stellungnahme_Nagra.pdf

 

 

Bohrloch bei Benken, mit dem die Nagra den Untergrund geologisch erkundete. Bild: Hüfner

 

 

Salz, Ton oder Granit? Die Entscheidung könnte gefallen sein. Bild: Nagra

 

 

Die Nagra ist seit den 1970-er-Jahren auf der Suche nach einem Standort für ein atomares Endlager in der Schweiz. Seit je her bestehen Befürchtungen, dass dieses direkt an der Grenze zu Deutschland gebaut werden soll. Bild: Nagra

 

 

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